Im Rahmen des Maerz-Musik-Festivals in Berlin war das eignes für das Theater Basel geschriebene Musiktheaterstück "Wüstenbuch" des Komponisten Beat Furrer an der Berliner Schaubühne zu sehen. Der Abend verlangte dem Publikum einiges ab - Nora Mansmann war von der komplexen Inszenierung dennoch beeindruckt.
von Nora Mansmann (13. 04. 2010)
Hollywood versagt James Cameron die Gefolgschaft und kürt stattdessen das Kriegsdrama The Hurt Locker zum besten Film des Jahres. Gordon Gernand über die Gesetzmäßigkeiten der Oscarverleihung, den Siegerfilm und die Fragen, die seine Auszeichnung aufwirft.
von Gordon Gernand (14. 03. 2010)
Deutschland hat gewählt. Eine Koalition aus Union und FDP wird in den nächsten vier Jahren die Geschicke des Landes lenken. Doch vor allem ein Thema beherrscht die öffentliche Debatte: Was wird aus der SPD, die gestern eine epochale Niederlage erlitt? Eine Analyse von Gordon Gernand, der gestern um 17 Uhr 59 so aufgeregt war wie 1998 um die selbe Zeit, als er das erste Mal wählen durfte.
von Gordon Gernand (28. 09. 2009)
Die Abschiedszeremonie für den King Of Pop, Michael Jackson, ist vorbei. Nun geht es ans Eingemachte, den Verkauf seines Back-Katalogs. Ein Kommentar von Nicht-Fan Gordon Gernand, der sich eigentlich fest vorgenommen hatte zu schweigen.
von Gordon Gernand (09. 07. 2009)
Im Sommer 2009 startet das erste deutschsprachige Fringe-Kulturfestival in Hamburg, einer Idee, die vor über 60 Jahren in Edinburgh als Guerilla-Festival geboren wurde, um der snobistischen Elite Konkurrenz zu machen. streitBar sprach mit den Initiatoren.
von streitBar (04. 06. 2009)
Der seit Jahren schwelende Streit um Ethik- und Religionsunterricht in Berlin wird mit der morgigen Abstimmung wohl (voerst) zu Ende gehen. Unser Autor Lino Klevesath erklärt, warum er die Initiative Pro Reli ablehnt und sogar für eine komplette Abschaffung des konfessionellen Religionsunterrichts plädiert.
von Lino Klevesath (25. 04. 2009)
Kein Zweifel, Bush war ein mieser Präsident, Obama macht seinen Job gut. Doch etwas fehlt: Die Komik! Findet zumindest streitbar-Autor Raphael Geiger, der das Lachen nicht verlernt hat.
von Raphael Geiger (25. 03. 2009)
Wie verläuft eine Katastrophe in den Medien? Heute Vormittag verbreitete sich die Nachricht vom Amoklauf eines Ex-Schülers an einer Realschule in Baden-Württemberg wie ein Lauffeuer durch die Medien. Doch was kann der normale Mediennutzer mit einer Berichtererstattung wirklich anfangen, die mit einer unsichern Faktenlage umgehen muss? Eine kritische Skizze von Gordon Gernand, der drei Stunden lang Nachrichten schaute.
von Gordon Gernand (11. 03. 2009)
Israel hat gewählt, die Rechte hat gewonnen. Raphael Geiger wundert sich nicht über das Ergebnis und setzt mit seinem Zwischenruf die Debatte mit Lino Klevesath fort.
von Raphael Geiger (18. 02. 2009)
“Frost/Nixon”, ein Film aus dem großen Hollywood, der nicht nach Hollywood aussieht. Vorletzten Donnerstag kam das Politdrama über die legendären Nixon-Interviews in die deutsche Kinos. Wer noch nicht drin war, sollte sich sputen. StreiBar-Autor Gordon Gernand ist jedenfalls mehr als angetan.
von Gordon Gernand (16. 02. 2009)
Der Gaza-Krieg hat es wieder gezeigt: Gerade in Deutschland lässt sich nicht rational über den Gazakrieg sprechen. Ohne Zweifel kommt gerade Deutschland eine besondere Verantwortung gegenüber der jüdischen Bevölkerung Israels zu. Doch bedingunslose Solidarität darf es nicht geben, meint Lino Klevesath, der damit Raphael Geiger antwortet.
von Lino Klevesath (06. 02. 2009)
Raphael Geiger hat für sein Interview mit Michel Friedman und Matthias Mattusek beim Schülerzeitungswettbewerb des SPIEGEL gewonnen. Wir dokumentieren Auszüge des Gesprächs mit den zwei streitBarsten Journalisten Deutschlands.
von Raphael Geiger (02. 02. 2009)
Seit dem Gaza-Krieg wird wieder leidenschaftlich über den Nahost-Konflikt gestritten – ab heute auch bei streitBar! Unser Autor Raphael Geiger eröffnet die Debatte mit einem klaren Plädoyer dafür, die israelische Politik zu unterstützen.
von Raphael Geiger (26. 01. 2009)
Letzten Donnerstag kam der lang angekündigte Stauffenberg-Film „Operation Walküre“ mit Tom Cruise in die deutschen Kinos. War es das Palaver im Vorfeld wert? Über den Film, seine Hauptfigur und den Mythos, der dahintersteckt.
von Gordon Gernand (26. 01. 2009)
Wer in diesen Tagen nach Washington schaut, erlebt eine riesige Party. Ein ganzes Volk, das wirtschaftlich und moralisch am Abgrund steht, dessen Zukunft in der Weltordnung vollkommen unklar ist, feiert sich selbst. Doch die Feier ist nicht selbstgefällig, sondern sie enthält den zur Zeit entscheidenden Impetus: „We can change" - wir können uns wandeln - zum Besseren.
von Daniel Opper (20. 01. 2009)
2008 sollte nach den Wünschen von George Bush als das Jahr der Beilegung des Nahostkonflikts eingehen. Statt eines Friedens gibt es aber jetzt, ein Jahr später, nur hunderte Tote zu beklagen. Schuld daran ist nicht allein die Hamas, sondern nicht zuletzt die Nahost-Politik von USA und EU, meint streitBar-Autor Lino Klevesath in seinem Kommentar.
von Lino Klevesath (02. 01. 2009)
Seit einer Ewigkeit wartete die Welt auf Guns N' Roses' Album "Chinese Democracy". Mancher spottete schon, eher würde man noch die Einführung der Demokratie in China als die Fertigstellung des Albums erleben. Nun ist es doch so weit - doch unser Autor Gordon Gernand ist enttäuscht.
von Gordon Gernand (02. 12. 2008)
Bevor die Banken- und Börsenkrise die Welt erschütterte, machten Eliten und Medien Sozialhilfeempfänger für den Untergang des Standorts Deutschland verantwortlich. Auf Sat 1 werden Hartz IV-Betrüger gejagt. Zwei Wirtschaftsprofessoren finden, der ALG II-Satz sei noch zu hoch. Über die Erscheinungsformen und ‚ideologischen’ Hintergründe einer Debatte, die immer wiederkommt.
von Gordon Gernand (21. 10. 2008)
Am 15. September 2008 verstarb Richard Wright, Keyboarder und Gründungsmitglied der legendären Band Pink Floyd. Ein etwas verspäteter, dafür sehr persönlicher Nachruf.
von Gordon Gernand (23. 09. 2008)
Die breite Basis der Freien Wähler lässt die CSU kurz vor der Bayerischen Landtagswahl zittern und die Spitzenkandidaten der Wählergemeinschaft selbst vom Einzug ins Maximilianeum träumen. Fraglich ist, ob die Basis dies überhaupt wünscht. Eine Reportage aus der Bayerischen Provinz.
von Simon Kremer (23. 09. 2008)
Gestern machte Oliver Kahn sein letztes Spiel. Ein medial inszenierter Abschied von einem Torwart, der zu den erfolgreichsten und umstrittensten Spielern seiner Zeit zählt. Ein paar Gedanken zum Abschied.
von Gordon Gernand (03. 09. 2008)
So. Barack Obama, vielumjubelter, fast vergötterter Präsidentschaftskandidat der Demokraten, war in Berlin. Und hielt eine Rede, immerhin in Sichtweite des symbolträchtigen Brandenburger Tors. Und? War was? Oder besser: Wie war es?
von Gordon Gernand (28. 07. 2008)
Wie denn, wo denn, was denn?! Otto Waalkes, DIE Ikone des deutschen Humors, wurde vorgestern sechzig Jahre alt – und die streitBar schweigt? Das kann und darf nicht sein. Aus gegebenem Anlass hier also pflichtschuldig und demütig der obligate Text zum runden Geburtstag.
von Gordon Gernand (24. 07. 2008)
Zahlreich sind die neuen Sachbücher im Jubiläumsjahr, 40 Jahre nach 1968. Der Theaterintendant Christoph Nix hält einen Roman dagegen, in dem er die Zeit aus Sicht halbstarker Provinzrevoluzzer Revue passieren lässt. Ein Gymnasiast will ein wahrer 68er werden, so wie die Studenten im nahen Frankfurt. Doch was heisst das schon…?
von Daniel Opper (18. 06. 2008)
Die Eltern streiten, die Eltern gehen auseinander, der Streit wird auf dem Rücken der Kinder weiter ausgetragen. Kennen wir. Auch die Geschichte von Medea. Aber hier im Deutschen Schauspielhaus wird mehr geboten, nämlich ein prall gefüllter Textkörper mit menschlichem Antlitz, mit Rotz und Tränen - eine sehr intensive Theaterinszenierung, die Herbert Hindringer fast perfekt zu sein scheint.
von Herbert Hindringer (11. 06. 2008)
Neue Woche, neues Set. Der Emergency Room wechselt das Haus. Christina Stefanescu legt nicht länger Nadeln in der Inneren, sondern bereitet sich mental auf die Tücken des kanadischen Chirurgie-Alltags vor. Die erste Belastungsprobe für deutsche Nerven gab's am Flughafen in Toronto. (Folge 7)
von Christina Stefanescu (06. 06. 2008)
Herzlichen Dank an unsere Leser und Autoren - gemeinsam konnten wir bisher 1235 Euro für Burma sammeln. Zur derzeitigen Situation und Verwendung der Spenden - ein Update...
von streitBar (30. 05. 2008)
Sie suchen in Chaträumen und Online-Kontaktbörsen. In einem der speziellen Nachtclubs reicht manchmal schon ein Augenzwinkern oder ein Lächeln, dann verschwinden sie in die Nacht, in öffentliche Parks, Waschräume und Saunen. Sie wollen nur eins: schnellen Sex – und Mama soll möglichst nichts davon erfahren. Die neue Generation homosexueller Chinesen ist selbstbewusst, kampfbereit aber noch lange nicht.
von Nadine Diehl (30. 05. 2008)
1200 Kilometer liegen zwischen Peking und Lanzhou. 1200 Kilometer, auf denen sich Felder, kahle Berge, Sand aus der Wüste Gobi und Müllberge abwechseln. Streitbar-Autorin Nadine Diehl schaute mit dem Engländer Yi Peng aus dem Zugfenster.
von Nadine Diehl (27. 05. 2008)
An einem Winterabend des Jahres 1971 wollte Klaus Kinski auf der Bühne Jesus spielen, doch die großmäuligen Berliner machten ihm einen Strich durch die Rechnung. Der nun erscheinende Film „Jesus Christus Erlöser“ erzählt von einem abstrusen Theaterabend – und von den 68ern.
von Gordon Gernand (25. 05. 2008)
streitBar unterstützt Journalisten vor Ort, die neben ihrer Arbeit - unabhängig und unparteiisch - Katastrophenhilfe leisten. Helfen Sie uns dabei durch Ihre Spende - Devisen werden gebraucht...
von streitBar (14. 05. 2008)
Bewerber bei journalistischen Onlinewettbewerben müssen heute mehr bieten können, als Texte und Bilder. Was, das zeigen die Preisträger des diesjähringen Axel-Springer Wettbewerbs für junge Journalisten. Über die Trends im Onlinejournalismus sprach streitBar mit unserem Jury-Mitglied Christina Stefanescu.
von Daniel Opper (06. 05. 2008)
Der Umgang mit China gestaltet sich zwischen Menschenrechten und Wirtschaftsinteressen recht diffizil. In Berlin lebt ein Dissident, der auf einen baldigen Wandel in der Volksrepublik hofft.
von Raphael Geiger (29. 04. 2008)
Am Donnerstag hat der Bundestag den Vertrag von Lissabon verabschiedet – sang- und klanglos. Nach Euro, Ost-Erweiterung und selbstbewussten Anti-Irak-Kriegs-Demos ist die Europa-Euphorie verflogen – nun heißt es wieder: „Du bist Deutschland“. Ich wäre aber noch immer lieber Europäer.
von Lino Klevesath (25. 04. 2008)
Spielberichte von ordinären Fußballbegegnungen haben auf dieser Seite normalerweise nichts zu suchen. Es sein denn, der große FC Bayern gewinnt in letzter Sekunde doch noch gegen einen kleinen spanischen Wald und Wiesen-Verein. Da steckt alle Tragik drin, die das Leben auch sonst kennt.
von Gordon Gernand (13. 04. 2008)
„Ich bin ein Amerikaner. Na ja, zumindest fast, nämlich in dem Sinne, in dem JFK ein Berliner war. Also eigentlich gar nicht. Aber: Ich wäre gern Amerikaner, das heisst: US-Bürger“ - meint unser Autor Jan Langehein und legt sich im Wahljahr 2008 mit allerlei Vorurteilen über die USA an.
von Jan Langehein (11. 04. 2008)
Erst Anti-China-Proteste in London, jetzt in Paris. Die „Reise der Harmonie“ wird zu einer „Tour des Hasses“. Doch ist das der richtige Weg zu mehr Freiheit in der Volksrepublik? Und warum hassen wir jetzt eigentlich die Chinesen so sehr? Ein Erklärungsversuch.
von Nadine Diehl (08. 04. 2008)
Erst Tibet, nun die Verurteilung des Menschenrechtlers Hu Jia. China versprach eine Öffnung, mehr Meinungs- und Pressefreiheit, um die olympischen Spiele 2008 für sich zu gewinnen. Nun sollte allen Optimisten klar werden: das Versprechen wird größtenteils leer ausgehen. Der Skandal: Niemanden scheint es wirklich zu stören…
von Daniel Opper (04. 04. 2008)
Ihr „Face“ prangt bereits im Berliner Hauptbahnhof. Mit einer PR-Kampagne und ihrem Gesicht sollte das Image Nordhessens europaweit aufpoliert werden. Doch nun wurde ausgerechnet das Model, dessen Namen streitBar nicht länger ausschreiben darf, in einen derben Koks- und Sex-Skandal verstrickt, wie ihn die strukturschwache Region bisher nicht erlebt hat.
von streitBar (01. 04. 2008)
„Raubkopierer sind Verbrecher“ - diese Botschaft versucht die Musikindustrie seit Jahren unter das Volk zu bringen. Seit einigen Jahren zeigt die Organisation „Creative Commons“ aber eine Alternative auf, wie Künstler selbst über ihre Werke bestimmen können. Meik Michalke, Organisator des „Open Music Contest“ in Marburg, erklärt im Gespräch mit Martin Nitsche, warum vom neuen Modell Nutzer wie Künstler profitieren können.
von Martin Nitsche (23. 02. 2008)
Sylvester Stallone, Action-Ikone der Achtziger Jahre, hat nach fast 20 Jahren einen vierten Teil der berühmt-berüchtigten „Rambo“-Reihe zu Ende gedreht. Schon im letzten Jahr gab es den definitiv letzten „Rocky“-Film. Nun ist die Recycling-Tour beendet. Kommt das alte Actionkino wieder?
von Gordon Gernand (15. 02. 2008)
Jürgen Klinsmann wird im nächsten Jahr Trainer des FC Bayern München. Dem erfolgreichsten deutschen Eliteclub, dem er in seiner Ära als Bundestrainer so schön die Grenzen aufgezeigt hatte. Die Bayern mochten ihn nicht, die BILD-Zeitung auch nicht (so lange, bis es nicht mehr ging), aber die Menschen liebten ihn. Ich auch.
von Gordon Gernand (21. 01. 2008)
Shootings are part of the daily life in the United States. Every day the news cover stories from school shootings to homicides in ghettos. Even though the discussion about gun control has not yet really started. Guns are still a huge part of the US culture. Charlotte Potts comments on America's number one obsession.
von Charlotte Potts (18. 12. 2007)
Gibt es das alte Amerika noch? Wo sind all die Liberalen hin? Das sind Fragen, die mittlerweile nicht mehr nur Europäer beschäftigen. Robert Redford, Altmeister des linken Hollywoodfilms, hat noch einmal tief in die Trickkiste gegriffen – und bekämpft das Bush-Amerika mit filmischen Mitteln. Das Ergebnis heißt „Von Löwen und Lämmern“. Und Gordon Gernand findet, dass sich hinter einigen obligatorischen Gefühlsduseleien echte Wahrheiten verbergen.
von Gordon Gernand (06. 11. 2007)
US-Media calls him "The Pentagons public relation nightmare". Since February 2007 the Iraq war veteran Adam Kokesh is fighting in the front row of the anti-war movement in the United States. As the co-chair of the organization "Iraq veterans against the war" he has been arrested several times during demonstrations and protests around Washington, DC. Charlotte Potts profiled the Ex US-Marine.
von Charlotte Potts (12. 10. 2007)
Der Beutelgermane an sich - ist längst ausgestorben. Aber wer erinnert sich nicht gern an all die putzigen Sachsen und Thüringer und Brandenburger, die zu Wendezeiten mit Ersatzjutetüten ums Handgelenk ihre ersten Ausflüge ins turbokapitalistische Drüben unternahmen. Das hat sich jetzt auch ein amerikanischer Kommunalpolitiker gedacht – und kämpft nun für die Rückkehr der Ostkunststoffbeutel. Eine Glosse von Christian Fuchs.
von Christian Fuchs (02. 10. 2007)
In the United States resentment and agression towards the Iraq war increases. Especially since the Patraeus Report and Bush´s speech to the nation promised no early end of the war in Iraq, the American citizen are fed up with their president. Tens of thousands are fighting against this war by marching on the streets. Simultaneously the minority of war supporters is getting radical. Charlotte Potts had a view behind the scenes of a mass demonstration.
von Charlotte Potts (30. 09. 2007)
Seit Sonntag Abend ist die Ära Christiansen endgültig Geschichte. Alle sind glücklich, alle sind happy, alles ist wunderbar. Oder? Gordon Gernand glaubt, dass der Politjournalismus am Sonntagabend endlich in den richtigen Händen ist. Was aber nicht heißt, dass es nichts zu kritisieren gäbe.
von Gordon Gernand (20. 09. 2007)
Wenn die Londoner U-Bahn - die „Tube“ - kocht, dann hat Dan Beaulaurier sein Ziel erreicht. Was er dazu braucht: Gitarre, Mikro – und eine Lizenz zum Spielen, denn in London sorgt eine eigene Auswahljury für die Qualität der U-Bahn-Musik.
von Raphael Geiger (03. 09. 2007)
Teil drei der Bayern-Kolumne: Warum auch Oddset langweilig geworden ist und wir französische Traktorfahrer in München brauchen.
von Sebastian Christ (02. 09. 2007)
Zweiter Teil unserer Bayern-Kolumne: Der FCB stürmt unaufhaltsam. Aber in seinem Windschatten haben es sich drei Teams bequem gemacht, mit denen niemand gerechnet hat.
von Sebastian Christ (28. 08. 2007)
Die SPD ist unbeliebt. Es ist Zeit für Arbeit an der Basis. Zeit fürs Händeschütteln. Zeit, Autogramme zu schreiben. Zeit fürs Aufpolieren des Images. Zeit für eine Sommerreise. An Tag 1 war streitBar dabei.
von Christina Stefanescu (24. 08. 2007)
Kaum rollt der Ball wieder, erfreuen sich alle an der Bundesliga. Unseren Autor Gordon Gernand erinnert dieser Saisonauftakt eher an einen Horror-Roman: Die Bayern dominieren alles - nachdem sie der Konkurrenz auf dem Transfermarkt das Blut ausgesaugt haben. Eine unverbindliche Bestandsaufnahme.
von Gordon Gernand (20. 08. 2007)
Noch nie hat eine Bundesligamannschaft so viel Geld in neue Spieler investiert wie der FC Bayern München. Nach zwei Spieltagen ist die Dominanz der Millionentruppe erdrückend. Fußballdeutschland steht vor einer enorm bitteren Saison. Doch unser Autor Sebastian Christ will sich damit nicht abfinden. Er ruft zum Widerstand auf: Bundesliga, wehr Dich gegen das kickende Geld! Erster Teil unserer nun wöchentlichen Bayernhasser-Kolumne.
von Sebastian Christ (20. 08. 2007)
Die Medienlandschaft im Jahr 2007 ist geprägt von Kommerzialisierung. Viele junge Autoren versuchen sich dem anzupassen: Mit braven Ideen eckt man eben selten an. Ein schwerer Fehler, glaubt Sebastian Christ. Denn um heute aufzufallen, muss man eigentlich nichts anderes machen, als sich selbst treu zu bleiben. Er sagt: Sprecht eure eigene Sprache!
von Sebastian Christ (03. 08. 2007)
Eine Felseninsel umgeben von eiskaltem Pazifikwasser: Sie schien der ideale Ort zu sein, um die brutalsten Verbrecher aus Amerikas Gangster-Ära für immer wegzusperren. Alcatraz galt als absolut ausbruchsicher. Vor 45 Jahren versuchten es drei Häftlinge trotzdem – sie wussten, dass der Preis für die Freiheit ihr Leben sein könnte.
von Julia Eikmann (31. 07. 2007)
Seit den gescheiterten Anschlägen von London und Glasgow geht in der britischen Hauptstadt wieder die Angst vor dem Terrorismus um. Die muslimische Community, die sich immer stärker in die Moscheen und die eigenen Viertel zurückzieht, bekommt das Misstrauen der Öffentlichkeit mehr und mehr zu spüren. Raphael Geiger hat der „East London Mosque“ einen Besuch abgestattet.
von Raphael Geiger (26. 07. 2007)
Nicht erst seit dem Wirtschaftswunder ist China Projektionsfläche des Anderen. Die Neuinszenierung an der Komischen Oper von Franz Lehárs Operette "Das Land des Lächelns" aus den 1920er Jahren entgeht jedoch einem Exotismus. Beim Blick auf die Wiener Salongesellschaft und das "Reich der Mitte" spielt die Inszenierung geschickt mit der Konstruktion kultureller Verschiedenheit. Auch musikalisch ist die Darbietung insgesamt gelungen, findet Nora Mansmann.
von Nora Mansmann (08. 07. 2007)
Heathrow braucht nur einen Abend, um mich gegen sich aufzubringen. Es passiert an diesem Abend auch gar nichts Besonderes. Keine Terroranschläge, nicht mal versuchte. Es streikt niemand und das Wetter könnte für London nicht typischer sein: Grauer Himmel, leichter Regen. Dass an diesem Tag in Deutschland Badewetter herrscht, ärgert mich, aber dafür kann Heathrow nun wirklich nichts.
von Raphael Geiger (30. 06. 2007)
Papa stirbt langsam. Oder doch nicht? Zum vierten Mal räumt Familienvater, Cop und Schurken-Killer John McClane die Leinwand auf. Action-Held Bruce Willis ist in seinem Element. Classic Rock rockt immer noch – meint Gordon Gernand.
von Gordon Gernand (30. 06. 2007)
Afrika ist Pop. Zweiter Teil in unserem Pro-und-Kontra-Duell: Unser Autor Jan-Philipp Burgard antwortet auf Charlotte Potts’ Kommentar. Er glaubt, dass Europa nur begrenzt aufnahmefähig für Armutsflüchtlinge aus Afrika ist. Er erinnert an die brennenden Barrikaden in Paris und sagt: Wir brauchen kein Mitleid mit Afrika, sondern echte Solidarität.
von Jan-Philipp Burgard (27. 06. 2007)
Afrika ist Pop, seitdem sich Künstler wie Bob Geldof und Herbert Grönemeyer für den schwarzen Kontinent einsetzen. Aber was geschieht mit jenen, die den Weg in den Wohlstand der Ersten Welt suchen? Braucht Europa Zuwanderung? Unser Pro-und-Kontra-Duell eröffnet Charlotte Potts: Sie glaubt, dass Deutschland durch Integration gewinnt.
von Charlotte Potts (21. 06. 2007)
Wer letzte Woche die Berichterstattung über die Proteste gegen den G8-Gipfel verfolgte, konnte meinen, dass die Demonstrationen vor allem durch Gewalt und Krawalle im ungeahnten Ausmaß geprägt waren. streitBar-Autor Lino Klevesath hingegen erlebte einen Protest, der kreativ und immer friedlich war – fast zumindest.
von Lino Klevesath (13. 06. 2007)
Bei den Protesten um Heiligendamm ging es um mehr als Globalisierungskritik. Was wirklich auf dem Spiel steht, ist die Zukunft des deutschen Rechtsstaats. Ein Kommentar zu den Ereignissen von streitBar-Autor Lino Klevesath.
von Lino Klevesath (13. 06. 2007)
Die ganze Welt wurde verarscht: von Holländern. Die groß angekündigte Organspender-Show stellte sich als Fake heraus. Aber vielleicht hatte selbst die Inszenierung des Unglaublichen einen wahren Kern - eine Nachlese.
von Gordon Gernand (06. 06. 2007)
John Taverners Oratorium "The Veil of the Temple" wurde vergangenen Samstag erstmals in Berlin aufgeführt. Das siebenstündige Werk, das auf Texten aus Christentum, Islam und Hinduismus aufbaut, schafft eine kontemplative Atmosphäre, die auch den Nicht-Religiösen ansprechen kann - findet jedenfalls Nora Mansmann.
von Nora Mansmann (02. 06. 2007)
Es ist die ultimative, allerletzte Show-Idee - drei Kandidaten, eine Niere und der Wettstreit darum. Was vor zwanzig Jahren noch als wahnhafte Zukunftsspinnerei galt, hielten Millionen Fernsehzuschauer bis Freitag Abend für Realität: In den Niederlanden sollte eine sterbende Frau bei „De Grote Donorshow“ angeblich ihr Organ verschenken. Vor laufenden Kameras, an einen von drei „Running Men“ um die lebensrettende Operation zu ermöglichen. Moment: Gab's das nicht schon mal?
von Gordon Gernand (01. 06. 2007)
Jawohl. Schalke hat es mal wieder versaut. Doch anders als noch vor sechs Jahren weint diesmal niemand mit den Königsblauen. Schon gar nicht unser Autor Gordon Gernand. Der ist nämlich Dortmund-Fan.
von Gordon Gernand (22. 05. 2007)
Am Tag, da die Telekom-Mitarbeiter ihren Streik beschließen, oute ich mich als Patriot und bestelle ein Telefon- und Internetanschluss bei dem noch rosa Riesen. Aus Solidarität. Und um zu sehen, wie lang mein Atem hält…
von Daniel Opper (11. 05. 2007)
Der Konflikt mit der werdenen Atommacht Iran beherrscht seit Wochen die Medien. Doch nach der Geiselnahme britischer Soldaten und dem Kampf um Reaktoren ist jetzt ein neues Schlachtfeld eröffnet worden: die Filmindustrie.
von Jens Fischer (01. 05. 2007)
Die Deutsche Bahn hat ein Problem: Keiner liebt sie. Das soll sich jetzt ändern: Mit einer neuen „S-Bahncard“ will Hartmut Mehdorn zum Kuppler der Nation werden - und die Herzen seiner Kunden erobern. streitBar hat den Erfinder des Systems besucht…
von Daniel Opper (01. 04. 2007)
Ludwig Elis hat sich für einen Zivildienst in Polen entschieden. Er arbeitete zwölf Monate lang in Auschwitz. Und hat dabei eine Menge über sich und die deutsche Geschichte gelernt.
von Sebastian Christ (21. 01. 2007)
Die Sowjetunion ist vor 15 Jahren zusammengebrochen. Im Herzen von Juri Chernov lebt sie immer noch fort. Der Mann war General der Sowjetarmee, lebt heute in Riga. Und am liebsten wäre ihm, wenn Lettland immer noch von Moskau aus regiert würde. Er ist mit seinem Wunsch nicht allein.
von Sebastian Christ (21. 01. 2007)
"Rap you like a Hurricane": Vor mehr als einem Jahr verwüstete der Hurrikan "Katrina" die Stadt New Orleans. Auch heute noch liegen weite Teile der Musik-Metropole in Trümmern. DJ Jubilee ist Rapper und will mit seiner Musik den Wiederaufstieg seiner Stadt begleiten. Auch er weiß: Es wird ein langer Weg werden.
von Sebastian Christ (14. 12. 2006)
In Lettland soll die Light-Version eines gesetzlichen Alkoholverbots Missbrauch und Kriminalität einschränken. Hochprozentiges gibt es trotzdem, jenseits von Gesetz und Steuer: Spurensuche in Rigas „Moskauer Vorstadt“
von Julia Hahn (14. 12. 2006)
Timo hat sich vorgenommen, mit dem Fahrrad von Braunschweig bis Sydney zu fahren – um zusammen mit ai für die Menschenrechte zu werben. Auf dem Weg erlebt er Menschen und Landschaften, Euphorie und Erschöpfung. Für streitBar dokumentiert er die Erlebnisse seiner Reise. Hier der 3. Teil seiner Reise.
von Lasse Osteneck (09. 11. 2006)
Timo hat sich vorgenommen, mit dem Fahrrad von Braunschweig bis Sydney zu fahren – um zusammen mit ai für die Menschenrechte zu werben. Auf dem Weg erlebt er Menschen und Landschaften, Euphorie und Erschöpfung. Für streitBar dokumentiert er die Erlebnisse seiner Reise. Hier der 2. Teil seiner Reise.
von Lasse Osteneck (07. 11. 2006)
Timo hat sich vorgenommen, mit dem Fahrrad von Braunschweig bis Sydney zu fahren – um zusammen mit ai für die Menschenrechte zu werben. Auf dem Weg erlebt er Menschen und Landschaften, Euphorie und Erschöpfung. Für streitBar dokumentiert er die Erlebnisse seiner Reise. Hier der 1. Teil seiner Reise.
von Lasse Osteneck (06. 11. 2006)
Paris ist um ein spektakuläres Museum reicher: Nachdem sich seine Vorgänger mit dem Centre Pompidou und der neuen Pariser Nationalbibliothek (unter Mitterrand) ein Kulturdenkmal gesetzt haben, zog nun Jacques Chiraq nach und eröffnete diesen Sommer direkt im Schatten des Eiffelturms das neue Museum für ethnische Kunst, das Musée du Quai Branly. Ein Besuch lohnt.
von Daniel Opper (03. 11. 2006)
Die „Dreigroschenoper“ in der Inszenierung von Klaus Maria Brandauer hat gezeigt, dass die Musik unter die Räder kommen kann, wenn sich Fachfremde der Aufgabe widmen, ein Musiktheater auf die Bühne zu bringen. Frank Castorf hingegen zeigt, dass man Wagner in neuer Perspektive zeigen kann - ohne seinem Werk Unrecht zu tun.
von Nora Mansmann (22. 10. 2006)
Polnische Volkslieder, Atonalität mit Vierteltönen und Clubmusik
werden eher selten miteinander in Verbindung gebracht. Wenn aber
"Hermenauten" an einem Opernabend mit ihrem Raumschiff zwischen den
galaktischen Orten Warschau und Moskau unterwegs sind, macht das ganze
irgendwie Sinn. Nora Mansmann hat sich für uns auf die Reise gemacht
und der akustischen Droge "SCREAM" ausgesetzt.
von Nora Mansmann (08. 10. 2006)
Es gibt auch in Zeiten des neuen Konservatismus noch Bühnen, die sich an Inszenierungen herantrauen, die nicht unbedingt dem Mainstream-Geschmack entgegenkommen. Nora Mansmann wagte sich für streitBar in den „Bauch“ der Berliner Staatsoper und wurde bei Medusa Zeuge eines großartigen Musiktheaterabends, der dem Zuhörer aber einiges abverlangte – Stillsitzen gilt nicht.
von Nora Mansmann (25. 09. 2006)
Die „Dreigroschenoper“ von Klaus Maria Brandauer wurde Land auf, Land ab als Sensation angekündigt, um dann pflichtgemäß nach deutscher Manier niedergeschrieben zu werden. Doch man staune: Die Aufführung ist besser als erwartet, mit einem passablen Hobby-Schauspieler Campino und trotz der Brandauerschen Nicht-Regie, findet Nora Mansmann.
von Nora Mansmann (25. 09. 2006)
Akupunktur kann nicht nur bei zweibeinigen Anhängern chinesischer Heilkunde Wunder bewirken. Auch viele Tierfreunde schwören auf die gute Wirkung, die diese Behandlungsmethode bei Beschwerden ihrer vierbeinigen Freunde zeigt. Helen Knust hat festgestellt, dass man damit sogar Geld verdienen kann.
von Helen Knust (31. 08. 2006)
Im beschaulichen Göttingen geht es jeden Tag um Leben und Tod – für den Rettungsdienst der städtischen Berufsfeuerwehr. Ob es „nur“ um die Wiederbelebung betrunkener Alstadtfest-Besucher geht oder um die dramatische Verhinderung eines Selbstmord-Versuches – die Männer müssen zur Stelle sein. Helen Knust hat sie begleitet.
von Helen Knust (30. 08. 2006)
Sebastian Christ ist für seine Reportagen schon durch drei Kontinente gereist. Nun hat er seine besten Stories in einer Zusammenstellung veröffentlicht – "Schröder ist wie Metallica" ist das erste „streitBar-Buch“.
von streitBar (15. 08. 2006)
Das Obdachlosenmagazin „Hinz & Kunzt“ in Hamburg plant für den Herbst eine Sonderausgabe zum Thema „Kochen“. Das besondere dabei: Die Obdachlosen selber sind es, die exquisite Gerichte kredenzen. Christina Stefanescu schaute beim Kochkurs vorbei.
von Christina Stefanescu (02. 08. 2006)
Wohl jeder Lehrer nimmt sich vor, seine Schüler möglichst vielseitig befähigt zu entlassen. Doch was, wenn der das Wissen nutzt, um 3000 Menschen zu töten? Mit seinem Beitrag für die Süddeutsche Zeitung wurde Steffen Kraft dieses Jahr mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten ausgezeichnet.
von Steffen Kraft (27. 07. 2006)
Die goldenen Zwanziger: die Jahre des Aufbruchs. Doch viele Jugendliche litten an Orientierungslosigkeit, damals wie heute. Maida Appel hat sich die aktuelle Inszenierung am Deutschen Nationaltheater in Weimar angeschaut.
von Maida Appel (26. 07. 2006)
Deutschland hat es bei dieser WM nur bis zum 3. Platz gebracht. Doch das mit einer Leistung und Spielkultur, die alle Welt und auch die Deutschen selber lange Zeit nicht von ihrer Mannschaft erwartet hätten. Der Dank gebührt vor allem einem: Jürgen Klinsmann. Gordon Gernard zieht ein Resümee.
von Gordon Gernand (11. 07. 2006)
Deutschland, das nüchterne Land, war für ein paar Wochen im Rausch dank König Fußball. Doch seit Dienstag herrscht ob des Ausscheides im Halbfinale Katerstimmung - weil das Jammern bei uns eine große Tradition hat, meint Lasse Osteneck.
von Lasse Osteneck (06. 07. 2006)
Der Bär ist das Risiko, das keiner mehr eingehen will, Joschka Fischer der
Rebell, den keiner mehr brauchte. Nun gehen beide fort. Helden sind
weiterhin gefragt.
von Daniel Opper (28. 06. 2006)
Deutschland feiert. Auch die Profi-Experten im Fernsehen sind mit einmal hoch zufrieden, obwohl das vor Wochen noch ganz anders aussah. Lino Klevesath hofft, dass TV-Kommentatoren angesichts des überraschenden Erfolgs nicht gleich beim nächsten Patzer wieder ihre Gelassenheit verlieren.
von Lino Klevesath (20. 06. 2006)
Deutschland ist WM. Das merkt man nicht nur in den Stadien, sondern auch in einer der zahlreichen „Public-Viewing-Areas“. Ein ganzes Land wurde am Mittwoch in ein Wechselbad der Gefühle zwischen Anspannung, Nervosität getaucht, um dann in einem Siegestaumel zu enden, als hätte Deutschland das Finale gewonnen. Sebastian Christ war in München für uns dabei.
von Sebastian Christ (16. 06. 2006)
Deutschland und Patriotismus – das geht eigentlich kaum zusammen. Nur beim Fußball kommt Nationalgefühl hoch, und wenn die WM im eigenen Land ist, dann massiv. Schade nur, dass die ganzen Auto-Fähnchen als Dekoration für den Autobahn-Asphalt enden, findet Christina Stefanescu.
von Christina Stefanescu (16. 06. 2006)
Die Weltmeisterschaft ist seit Freitag eröffnet. Doch für manche hat der lange Marsch zur Einlasskontrolle schon im vergangenen Jahr begonnen. Streitbar-Autor Joachim Hesse hat über zahlreiche Wege und Umwege versucht, an Karten für die WM zu kommen. Geklappt hat es schließlich für das Spiel Polen-Ecuador. Die Geschichte eines Fußball-Trips.
von Joachim Hesse (13. 06. 2006)
„Polacke!“ Schon nach hundert Metern werde ich zum ersten Mal angepöbelt. Es ist Fußball-WM, der Tag des Eröffnungsspiels. In zehn Minuten beginnt das zweite Spiel, Ecuador gegen Polen. Und ich will mit Deutschland-Trikot und Polen-Fahne die etwa 500 Meter von meiner Wohnung zum Fan-Fest zu gehen. Es ist ein kleiner Selbstversuch: Gibt es Ressentiments gegen Polen und ausländische Fans im Allgemeinen?
von Sebastian Christ (11. 06. 2006)
Tag 1: Fußball ist in den kommenden vier Wochen mehr als einfach nur Sport. Es wird ein Fest der Völkerverständigung. Die Eintrittskarte dazu - ein Trikot. Egal welcher Farbe. Ein Selbstversuch in München.
von Sebastian Christ (10. 06. 2006)
Ich möchte mich bei allen wahren Fußballfans entschuldigen. Ich habe Hoffnung gemacht, übernommen, was Presseagenturen gestern vermeldet haben und jetzt das: Balle spielt doch nicht. Noch 1 Tag bis zum Anpfiff ...
von Christina Stefanescu (08. 06. 2006)
Klinsmann hat der Nationalmannschaft viele neue Ideen und vor allem junge Spieler beschert. Anstatt ihn als einen Neuerer zu loben, muss sich Klinsmann aber- wie in Deutschland üblich – den Ruf eines seelenlosen, „amerikanisierten“ Kapitalisten gefallen lassen, der herzlos Ikonen des Fußballs angreift. Egal, wie die WM ausgeht: Gordon Gernand bricht schon heute eine Lanze für den Bundestrainer.
von Gordon Gernand (08. 06. 2006)
In diesen Tagen hängt das Schicksal Deutschlands am seidenen Faden. Oder besser gesagt: An der Wade von Balle, dem Superstar, der weltbekannten Marke. Doch nach der Trainigspause geht es der Wade wieder gut. Christina Stefanescu atmet auf und eröffnet die streitBar-WM-Kolumne.
von Christina Stefanescu (07. 06. 2006)
In der Endphase der NS-Herrschaft stellten die deutschen Besatzer die Judenvernichtung noch über die Kriegsführung. Dieser Priorität fielen Hunderttausende Juden aus Ungarn zum Opfer – obwohl das autoritär regierte Land lange Zeit trotz Kooperation mit Deutschland keine vollständige Deportation der einheimischen Juden durchführen wollte. Doch die deutschen „Bündnispartner“ waren unerbitterlich. Sebastian Christs Zusammenstellung von Dokumenten des Auschwitz-Museums zeichnet eine Chronologie dieses Verbrechens gegen die Menschheit nach.
von Sebastian Christ (29. 05. 2006)
Wohl nichts außer dem Internet hat unser Medienkonsum-Verhalten so sehr verändert wie der iPod und andere MP3-Player. Vor allem unterwegs versorgen sie uns mit dem Soundtrack zur Reise und machen auch stundenlange ICE-Fahrten erträglich. Christian Störmer berichtet, welche Songs den Weg von Berlin nach Mannheim untermalten.
von Christian Störmer (25. 05. 2006)
Auch der dritte Teil der „Mission Impossible“-Reihe bleibt den Prinzipien der Vorgänger treu: Eine richtige Handlung wird dem Zuschauer nicht zugemutet. Dafür aber kommen mit einer Atombombe bestückte Terroristen vor. Christoph Kohlhöfer hat sich das wilde Verfolgungsrennen für streitBar angeschaut.
von Christoph Kohlhöfer (10. 05. 2006)
Chaostage in Berlin pünktlich zum 1. Mai - das war eigentlich schon ein Ritual. Dieses Jahr blieb aber bei einem friedlichen "MYfest" - fast. Christian Störmer schaut nach einer Woche zurück und kann inmitten zerborstener Fensterscheiben schon wieder Eis essen.
von Christian Störmer (08. 05. 2006)
Nachts. Das Handy klingelt. "Sag mal, findest du mich niveaulos?" - "Ich schlafe!" - "Du brauchst doch nur Ja oder Nein zu sagen." - "Och neee, nicht jetzt." - "Also: Ja.". Lara Fritzsche beschreibt in eindringlichen Bildern, wie das Mobiltelefon das Leben junger Deutscher längst verändert hat. Mit ihrem Beitrag für den Kölner Stadt-Anzeiger wurde sie dieses Jahr mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten ausgezeichnet.
von Lara Fritzsche (08. 05. 2006)
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen rief letzte Woche mit den christlichen Großkirchen das „Bündnis für Erziehung“ ins Leben. Religiöse Werte sollen als Gegenmittel gegen Gewalt an Schulen und andere Probleme der jungen Generation dienen. Ein Angriff auf die demokratische Kultur, meint streitBar-Autor Lino Klevesath.
von Lino Klevesath (25. 04. 2006)
Kurz vor der Fußball-WM wird in vielen Regionen Deutschlands das alte Antennenfernsehen endgültig abgeschaltet und dafür das neue Digitalfernsehen DVB-T eingeführt. streitBar überprüft, wie man künftig fern sieht: per DVB-T, per Kabel oder Sat?
von Daniel Opper (12. 04. 2006)
Hip-Hop und Oper passen zusammen wie Feuer und Wasser. Nadja Raszewski und Markus Kosuch haben „Cosi fan tutti“ trotzdem mit der Ghetto-Musik kombiniert. Herausgekommen ist eine künstlerisch ernstzunehmende und innovative Aufführung, findet Nora Mansmann.
von Nora Mansmann (08. 04. 2006)
Rainer K. ist Kinderdezernent der Stadt Kassel. Vor allem aber ist er Visionär. Aus den nordhessischen Kindergärten macht er kleine Fabriken. Nun will er mit gleicher Radikalität und Symbolwert die Kolonialschuld der Ersten Welt tilgen. streitBar sprach mit Herrn K. über seine Pläne, für die er für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen wurde.
von Daniel Opper (01. 04. 2006)
Auf Kuba leben nur angestaubte Musiker, die sich im Buena Vista Social Club zum seichten Rhythmus des „Chan Chan“ hin und her wiegen? Weit gefehlt! „Havanna Blues“ gibt sich viel Mühe, die musikalische Vielfalt der Insel zur Schau zu stellen. Allerdings vermeidet der Film dabei tiefergehende Konflikte und wartet am Ende mit einer politischen Botschaft auf, die fragwürdig ist, findet streitBar-Autor Jörn Schulz.
von Jörn Schulz (31. 03. 2006)
Detlev Bucks neuster Film „Knallhart“ trifft den Kinozuschauer in einigen Szenen wie ein Fausthieb in die Magengegend. Auf dem gleichnamigen Roman von Gregor Tessnow basierend erhebt der Film den Anspruch, die brutale Realität abzubilden und zugleich unterhaltsam zu sein. Was dabei herausgekommen ist, beschreibt streitBar-Autor Jörn Schulz.
von Jörn Schulz (09. 03. 2006)
Um Gottes willen! Existieren Teufel und Dämonen tatsächlich? Nachdem er Hans-Christian Schmids neustes Werk „Requiem“ gesehen und die ausgezeichnete Leistung der Hauptdarstellerin Sandra Hüller (Silberner Bär 2006 – Beste Hauptdarstellerin) bestaunt hat, ist streiBar-Autor Jörn Schulz jedenfalls ins Zweifeln geraten.
von Jörn Schulz (03. 03. 2006)
Michel Houellebecqs Roman „Elementarteilchen“ galt als nicht verfilmbar. Das Produzententeam Bernd Eichinger und Oliver Berben sowie Regisseur Oskar Roehler wollen jedoch mit ihrem gleichnamigen Kinofilm das Gegenteil beweisen. Herausgekommen ist allenfalls ein annehmbares Melodrama, dass mit der Buchvorlage nur wenig gemein hat, meint streitBar-Autor Jörn Schulz.
von Jörn Schulz (28. 02. 2006)
Durch harte Arbeit, eine strenge Diät, wird man zum Topmodel, so das Credo von der neuen Casting-Show bei Pro 7. Unsinnig findet das Christoph Kohlhöfer, denn ein Modell ist alles durch seinen Erschaffer und nicht durch sich selbst. Die Teilnehmerinnen können nichts erreichen – und obwohl ihnen das klar ist, nehmen sie trotzdem teil.
von Christoph Kohlhöfer (26. 02. 2006)
Die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ wird 60 und hat das beste Konzept im deutschen Blättermarkt, um noch viele Jubiläen zu feiern. Das Muss vorneweg: Herzlichen Glückwunsch, liebe ZEIT, wünscht streitBar, das Magazin junger Journalisten, die im Schnitt nicht einmal halb so alt sind wie Du.
von streitBar (26. 02. 2006)
„It's a short story. It's also a pretty good story, and there aren't too many good stories in the world right now. There's no angle to it that's bad....“, sagt der MIT-Professor Nicholas Negroponte, der einen einfachen Laptop für jedes Kind der Dritten Welt baut. Ende 2006 sollen die ersten Millionen ausgeliefert werden.
von Daniel Opper (18. 02. 2006)
Wikipedia, die freie Enzyklopädie, entwickelt sich vom belächelten Hobbyprojekt zur größten freien Wissensquelle der Menschheit. Bis 2010 will nun der Zenodot Verlag aus Berlin das Internetwerk in 100 Bänden à 800 Seiten drucken. Die Inhalte sollen vor der Drucklegung von einem wissenschaftlichen Beirat geprüft werden. Doch mit zunehmender Bekanntheit wachsen auch die Erwartungen an das Projekt und damit die Probleme…
von Daniel Opper (13. 02. 2006)
In ''Populärmusik aus Vittula'' erscheint die schwedische Provinz als Grauen - Daniel Opper hat sich den Film für streitBar trotzdem angeschaut.
von Daniel Opper (10. 02. 2006)
Der Sieg der fundamentalistischen Hamas bei den Wahlen in Palästina hat weltweit Bestürzung ausgelöst. Das Ergebnis gilt als herber Rückschlag für den Friedensprozess – schließlich will die Hamas Israel unter keinen Umständen als legitim anerkennen. streitBar-Autor Lino Klevesath meint, dass Auftreten der Hamas bietet die Chance zu mehr Ehrlichkeit in der Debatte um den Friedensprozess.
von Lino Klevesath (10. 02. 2006)
Wenn Aiko Thedinga aus Göttingen sein Trainingsgerät in den ICE wuchtet, schwenkt so manch einer schon den Fünf-Euro-Schein. Die Bahn nennt Mitarbeiter wie ihn "Impulsverkäufer", für die Fahrgäste ist Aiko nur der mit dem Kaffee. Christina Stefanesu hat ihm beim Ausschenken der braunen Brühe über die Schulter geschaut.
von Christina Stefanescu (01. 02. 2006)
Susanne Osthoff war die erste Deutsche, die im Irak das Martyrium der Geiselhaft über sich ergehen lassen musste. Trotzdem bekam sie aus ihrem Heimatland mehr Wut und Ärger als Mitleid zu spüren: dem deutschen Steuerzahler ist die Person Osthoff zu sperrig, zu unverständlich, als dass man für ihre „Eskapaden“ - humanitäre und kulturelle Projekte - finanziell geradestehen möchte. Gordon Gernand zeichnet die Reaktionen der deutschen öffentlichkeit nach, die teilweise perverse Züge zeigte.
von Gordon Gernand (29. 01. 2006)
Bunt erleuchtete Straßen, Glühweinbuden und Bratwurst: Weihnachten in Kopenhagen unterscheidet sich zunächst nicht von deutschen Traditionen. Doch beim „Julefrokost“, dem besinnlichen Betrinken mit Freunden und Kollegen könnten die Dänen wohl jede deutsche Weihnachtsfeier-Gesellschaft unter den Tisch trinken. Dabei können die unterkühlten Nordlichter dann auch „die Grenzen des Alltags ohne Risiko überschreiten“
von Sabine Lorenz (23. 12. 2005)
Wenn an der Uni gewählt wird, geht niemand hin. Dennoch gibt es jedes Jahr immer neue Studenten, die bei den Hochschulwahlen antreten. Unser Autor Sebastian Christ hat sie getroffen: Das Portrait zweier tapferer Wahlkämpfer.
von Sebastian Christ (02. 12. 2005)
Eine neue Brücke verbindet Görlitz und Zgorzelec. Polen und Deutschland rücken einmal mehr enger zusammen. Eigentlich hätten alle für das Projekt sein können. Eigentlich. Streitbar-Autor Sebastian Christ war auf Spurensuche an der deutsch-polnischen Grenze.
von Sebastian Christ (15. 11. 2005)
Der Islamexperte Bassam Tibi und die Parteienforscher Franz Walter und Peter Lösche sind Stars der deutschen Feuilletons. Doch die niedersächsische Wissenschaftskommission hat ihrem Institut in Göttingen mit dem Verweis auf „Feuilleton-Politologie“ jede Entwicklungs-fähigkeit abgesprochen. Der unter Sparzwang stehende Uni-Präsident verkündet daraufhin vor 800 verdutzten Wissenschaftlern und Studierenden das Ende der Politikwissenschaft vor Ort. streitBar sprach mit Prof. Franz Walter über die Vorwürfe.
von Daniel Opper / Lino Klevesath (15. 11. 2005)
In Frankreich brennen seit Tagen die Vorstädte der Einwanderer. Immer lauter wird die Diskussion, ob derlei auch in Deutschland passieren könnte und ob hierzulande genug für Integration getan wird: Dabei wird eines der schärfsten Probleme meist übersehen: Auch in der Bundesrepublik leben nach Schätzungen der katholischen Kirche bis zu einer Millionen illegale Einwanderer, die sich vor Behörden verstecken und praktisch rechtlos sind – die „Sans Papiers“.
von Lino Klevesath (14. 11. 2005)
Es war Ende Mai, als Angela Merkel für viele Deutsche die Hoffnung auf einen politischen Neuanfang verkörperte. Seitdem ist viel Zeit vergangen. Eine gefühlte Ewigkeit. Streitbar-Autor Sebastian Christ hat jene Frau auf ihrem Wahlkampf begleitet, die wahrscheinlich schon in zwei Wochen zur ersten Kanzlerin der Bundesrepublik gewählt wird.
von Sebastian Christ (12. 11. 2005)
streitBar columnist Momo Chang studied at Berkeley and Harvard, worked as a teacher, quit her job and started writing for magazines - but she’s still trying to figure out what to do with her life. Blamed for being a slacker, she actually works really hard at maintaining a playful lifestyle - acting, shopping, pet-sitting. But her first-generation American parents, immigrants from Taiwan, don’t always understand.
von Momo Chang (09. 11. 2005)
Berkeley und seine studentische Szene waren für 68er in der ganzen Welt Mythos und Vorbild, experimentelle Wohnformen und exzessives Leben in der Kommune wurden auch in Europa übernommen. Doch mit den wilden Zeiten ist jetzt endgültig Schluss: streitBar-Autor Sören Urbansky berichtet, wie aus der als Junkie-Absteige verschrieenen Wohnkooperative "Le Chateau" das brave "Hillegass-Parker" wurde, dessen Bewohner aus Rücksicht vor den Nachbarn sogar lieber drinnen feiern.
von Sören Urbansky (07. 11. 2005)
Die NPD marschierte am 29.10. durch Göttingen – allerdings nur ein paar Hundert Meter. Als sie wieder abzog, ließ sie eine Stadt voller Dreck zurück. Während die Nazis ihren geistigen Abfall vor dem Campus auskippten, zündete die Antifa lieber ein paar handfeste Mülltonnen an. streitBar-Redakteur Lino Klevesath streifte für uns über die brennende Deponie.
von Lino Klevesath (30. 10. 2005)
Immer mehr Deutsche fahren nach Ungarn, um sich ihr Gebiss sanieren zu lassen. Bis zu 70 Prozent Zahnarztkosten lassen sich so sparen. In Deutschland explodieren die Kosen für Zahnersatz derweil. Tobias Lill ist dem Phänomen für streitBar nachgegangen.
von Tobias Lill (27. 10. 2005)
Gestern veröffentlichte die UNO-Untersuchungskommission ihre Ergebnisse um den Mordanschlag auf den früheren libanesischen Premier Rafiq al-Hariri. Das Ergebnis: Syrien ist schuldig. Schon letzte Woche hatte sich unter mysteriösen Umständen der syrische Innenminister und früherer Geheimdienstchef Syriens im Libanon angeblich das Leben genommen. streitBar-Redakteur Lino Klevesath beleuchtet die Hintergründe.
von Lino Klevesath (21. 10. 2005)
Die Menschen werden wieder auf die USA blicken. Der schlimmste Hurrikane aller Zeiten soll kommen, sein Name: Wilma. Danach ist die Liste der Namen erschöpft. Das hat etwas von Endzeitstimmung, das wird Bilder geben. Bush wird ein neues einzigartiges Hilfsprogramm ankündigen – kaum jemand blickt mehr nach Pakistan, wo das Leben von tausenden Kindern durch die heraufziehende Kälte akut bedroht ist – und gerettet werden könnte.
von Daniel Opper (19. 10. 2005)
Peter Glotz hat in der intellektuellen und politischen Landschaft der Bundesrepublik vor einigen Wochen eine große Lücke hinterlassen. In seiner Autobiographie blickt er ohne aufgesetztes Gefühlsgewäsch zurück auf Jahrzehnte bewegten, ja unruhigen Lebens. Im Gegensatz zu anderen Autoren unser Zeit will er nicht nur auch noch etwas beitragen, sondern hat wirklich etwas zu sagen, meint Gunda Windmüller.
von Gunda Windmüller (17. 10. 2005)
CDU´s leader Angela Merkel will become chancellor of Germany, Gerhard Schröder will retire. Asked at the sluggish central press conference by a foreign journalist “Mrs. Merkel, you are now chancellor of Germany! Tell, us, how do you feel? Come on!” Mrs Merkel stammered: “I, ehm, I, I am fine. But…” That´s how a new coalition of uncertain possibilities begins to govern Germany. Well, she is, ehm, fine.
von Daniel Opper (14. 10. 2005)
Im Juni wurde der bolivianische Präsident Carlos Mesa bei blutigen Unruhen gestürzt. Vor allem Bergarbeiter waren auf der Strasse. Im Dezember stehen Neuwahlen an, die Arbeiter sind längst wieder unter Tage. Christian Fuchs war für streiBar ganz unten und hat sie besucht.
von Christian Fuchs (07. 10. 2005)
Eine Buslinie verbindet seit fast 15 Jahren Görlitz und Zgorzelec. Doch nur wenige Fahrgäste wollen sich wirklich ihre Nachbarstadt ansehen. Ziel der meisten Deutschen ist „Zgorzelec real“ – ein gigantischer Supermarkt. Unser Reporter Sebastian Christ war unterwegs mit Linie P, der einzigen deutsch-polnischen Stadtbuslinie.
von Sebastian Christ (07. 10. 2005)
"Oktoberfest" is something all Americans regard as typically German. Until recently, in Germany the Oktoberfest was really limited to Bavaria and its capital Munich. Manuel Hartung never went there, nor did he visit any of the "authentic" Oktoberfest copies around the world. This year, while being in America, he thought he'd give it a try.
von Manuel J. Hartung (05. 10. 2005)
In Dänemarks Hauptstadt sind 40% der Pendler auf zwei Rädern unterwegs, und manchmal wird die City gar für alle Autos gesperrt. Damit das ordentlich funktioniert, werden die Verkehrsregeln penibel eingehalten. Sportmuffel Sabine Lorenz hat dieses System beeindruckt und ist auch von der Ordnungsliebe unserer nördlichen Nachbarn begeistert.
von Sabine Lorenz (28. 09. 2005)
Amerika ist das Land der immerfahrenden Autoliebhaber, die weder zum Essen noch zum Einkaufen ihr Gefährt jemals verlassen. Berkeley aber ist eine Stadt, in der vom Student bis zum Professor alle nur mit dem Fahrrad mobil sind. Diese Überraschung war für streitbar-Autor Sören Urbansky buchstäblich umwerfend.
von Sören Urbansky (26. 09. 2005)
Noch nie schlug mir so viel Bewunderung für Deutschland entgegen, wie an diesem Abend - berichtet streitBar Autorin Sabine Lorenz aus der deutschen Botschaft in Kopenhagen. Von Franzosen und Österreichern hörte ich gleichermaßen, wie lustig unser Kanzler doch sei. Doch wie geht es jetzt eigentlich weiter? In Dänemark sagt man: Abwarten und Bier trinken.
von Sabine Lorenz (21. 09. 2005)
In Kanada gibt es ein Bier, das "Canadian" heißt und das fröhliche Nationalgefühl der Landsleute zum Verkaufsargument erhebt. Stolz auf das Heimatland zu sein, ist dort eine fröhliche, unverkrampfte Selbstverständlichkeit. In Deutschland ist das natürlich undenkbar. Doch Dirk Siebels fragt sich, ob das immer so bleiben muss.
von Dirk Siebels (21. 09. 2005)
Limbo in Deutschland. ARD-Zahlenmeister Jörg Schöneborn übt sich im Namesetting und tauft die pessimistische „schwarze Ampel“ just zur bunten „Jamaika-Koalition“ um. Zugegeben, klingt etwas nach Bananenrepublik. Auch Joschka Fischer hört schon „Reggea-Musik im Hintergrund“. Die Botschafterin von Jamaika jedenfalls war von dem Titel so angetan, dass sie am Montag eine solche mögliche Koalition schon mal nach Jamaika einlud. Was sie dort erwartet, hat Daniel Opper zusammengefasst.
von Daniel Opper (21. 09. 2005)
Menschen aus anderen Ländern kennen lernen. Sich in der Menge treiben lassen. Den Papst treffen. Dabei sein. Der Weltjugendtag im August war eines der bedeutendsten Ereignisse des Jahres. Doch es ging um mehr als nur schiere Größe und Spaß. Unsere Autorin Sarina Märschel war auf einer Glaubenskonferenz in Bayern, kurz vor dem Papstbesuch. Ihre Reportage handelt von eine Jugend, die nicht mehr und nicht weniger will als Gott.
von Sarina Märschel (18. 09. 2005)
Unser Reporter Sebastian Christ hatte genug vom Wahlkampf in Deutschland. Doch auch in Tunesien verfolgt ihn die Politik. Wie geht es weiter mit unserem Land? Er fand die Antwort im Steppensand: gar nicht. mehr...
von Sebastian Christ (18. 09. 2005)
Sieben Jahre Rotgrün sind zu Ende. Es ist Samstag, der 17. September 2005. Das Arbeitsamt ist zu. Heute kein Jobtraining. Keine Eurojobs. Keine Probleme. Keine Kompromisse. Kein anderes Bier.
von Daniel Opper (17. 09. 2005)
Germany will vote for a new parliament on September 18th. Top candidate is 51-year-old opposition leader Angela Merkel from former East Germany. Oddly, the Rolling Stones ask the decisive question for the German election Sunday: "Angie, Angie, where will it lead us from here?"
von Manuel J. Hartung (16. 09. 2005)
Die Generation Juso trägt Gummi. 1,3 Zentimeter breit, sechs im Durchmesser, rot. Ein Bändchen, „Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität“ steht darauf. Einige haben sich das Symbol moderner Sozialdemokratie ums Handgelenk gebunden, hier in Raum 102 im 2. Stock des Kurt-Schumacher-Hauses, schräg gegenüber vom Busbahnhof im Hamburger Stadtteil St. Georg. streitBar-Autorin Christina Stefanescu über die Jusos von heute.
von Christina Stefanescu (16. 09. 2005)
Lange Zeit war eine nächtliche Partyszene im kommunistischen China undenkbar, die Arbeiterschaft brauchte ihre Nachtruhe. Das änderten die wilden 90er Jahre. Während die Chinesen mittlerweile in durchgestylten pseudowestlichen Tanzpalästen feiern, lässt die Regierung die Underground-Schuppen im Ausländerviertel verschwinden - bei den Olympischen Spielen soll das Land schließlich makellos erscheinen. Sören Urbansky hat den Beat der Stadt für uns eingefangen.
von Sören Urbansky (16. 09. 2005)
Noch nie wurde im Wahlkampf soviel über Weichenstellungen und die entscheidenden Schritte für die Zukunft gesprochen wie dieses Jahr. Die Perspektive derjenigen, die die Zukunft gestalten sollen, kommt dabei aber eigentlich gar nicht vor. Die Linkspartei richtet sich an frustrierte Alte, doch für die junge Generation ist der Wettstreit mehr Qual als Wahl, meint streitBar-Redakteur Lino Klevesath.
von Lino Klevesath (15. 09. 2005)
Wo der Kanzler ist, da schlagen sich die Leute um die besten Plätze. Ob es seine Abschiedstour ist - wer weiß das schon. Schröder jedenfalls geht im Wahlkampf dahin, wo's weh tut. In Velbert stiftete sein Tross Zerstörung in einer Schrebergartenkolonie - in Kooperation mit einer wild gewordenen Anhängermeute, mehreren Dutzend Anarcho-Fotografen und einer Schar Kameraleuten. Auf Tour mit ihm war streitBar Autor Sebastian Christ.
von Sebastian Christ (14. 09. 2005)
Peter Lustig ist alt geworden. Ich auch. Warum das Fernsehen uns alle zu Rentnern macht, erklärt streitBar-Redakteur Manuel J. Hartung aus Berkeley in Kalifornien, wo er sein Kindheitsidol nach Jahren wieder zum ersten Mal im German TV sah.
von Manuel J. Hartung, Berkeley (12. 09. 2005)
Die Menschen in New Orleans wussten, dass die Flut kommen wird. In diesem Jahr, oder irgendwann in der Zukunft. Doch statt Dämme zu bauen, hat man sich auf den Vodoo-Kult verlassen – den Regen wegzaubern, die Gefahr ignorieren und stattdessen Jazz für Touristen spielen. Kurz bevor die Flut kam haben die streitBar-Autoren Sebastian Christ und Daniel Opper die Stadt besucht, die jetzt zur Geisterstadt wird.
von Sebastian Christ und Daniel Opper (06. 09. 2005)
Auch wenn sich eine große Mehrheit der Deutschen über die Neuwahlen freut, stoßen die Ereignisse der letzten Wochen auch auf scharfe Kritik. Das Heraufbeschwören einer kompletten Notstandssituation und die Unbedarftheit im Umgang mit der Verfassung können auch beim Bürger den Respekt vor demokratischen Grundwerten schwinden lassen, meint streitBar-Autor Lino Klevesath.
von Lino Klevesath (23. 08. 2005)
Neben der Tatsache, dass die Bahner jährlich mehr Trillerpfeifen als die Polizei verschleißen, hat die Bahn künftig noch mehr Superlative für ihre Kunden: Ein komplettes Frühstück für 750 Euro zum Beispiel.
von Daniel Opper (23. 08. 2005)
Was hat sich durch Brüssel östlich der Oder verändert? Unsere Autorin Gunda Windmüller hat an einer Sommerschule in Polen teilgenommen. Jetzt erzählt sie von ihren Erfahrungen beim unbekannten Nachbarn und schaut nach, ob die Klischeevorstellungen in Deutschland noch stimmen.
von Gunda Windmüller (16. 08. 2005)
von Nora Mansmann (24. 07. 2005)
von Daniel Opper (18. 07. 2005)
von Nora Mansmann (09. 07. 2005)
von Nora Mansmann (09. 07. 2005)
von Janina Salden (04. 07. 2005)
von Tina Hobein (29. 06. 2005)
von Lino Klevesath (29. 06. 2005)
von Lino Klevesath (29. 06. 2005)
von Daniel Opper (29. 06. 2005)
von Lino Klevesath (29. 06. 2005)
von Lino Klevesath (29. 06. 2005)
von Lino Klevesath (29. 06. 2005)
von Lino Klevesath (29. 06. 2005)
von Daniel Opper (28. 06. 2005)
von streitBar (24. 06. 2005)
Worüber streiten junge Menschen denn so, wenn sie zu einem Politikfestival nach Berlin fahren? Verbraucherthemen waren der Hit: Vom fair gehandelten Kaffee im Rahmen des Afrika-Schwerpunkt über Solar-Energie bis zum Digital-Rights-Management, also dem Recht, Musik, Filme und Daten kopieren und tauschen zu dürfen. Eine Internetseite wurde vom Chaos-Computer-Club vorgestellt, die jetzt dem Laien alle Fragen zum Thema Copyright beantwortet.
von Daniel Opper (15. 06. 2005)
Worüber streiten junge Menschen denn so, wenn sie zu einem Politikfestival nach Berlin fahren? Verbraucherthemen waren der Hit: Vom fair gehandelten Kaffee im Rahmen des Afrika-Schwerpunkt über Solar-Energie bis zum Digital-Rights-Management, also dem Recht, Musik, Filme und Daten kopieren und tauschen zu dürfen. Eine Internetseite wurde vom Chaos-Computer-Club vorgestellt, die jetzt dem Laien alle Fragen zum Thema Copyright beantwortet.
von Daniel Opper (15. 06. 2005)
von Alexander Plitsch (09. 06. 2005)
von Sebastian Christ (02. 06. 2005)
von Daniel Opper (30. 05. 2005)
von Sebastian Christ (24. 05. 2005)
von Janina Salden (22. 05. 2005)
von Manuel J. Hartung (20. 05. 2005)
von Sebastian Christ (18. 05. 2005)
von Gunda Windmüller (09. 05. 2005)
von Christina Stefanescu (02. 05. 2005)
von Sebastian Christ (30. 04. 2005)
von Daniel Opper (20. 04. 2005)
von Sebastian Christ (20. 04. 2005)
von Manuel J. Hartung (18. 04. 2005)
von Daniel Opper (16. 04. 2005)
von Daniel Opper (16. 04. 2005)
von streitBar (09. 04. 2005)
von streitBar (09. 04. 2005)
von Christina Stefanescu (08. 04. 2005)
von Christian Störmer (04. 04. 2005)
von Sebastian Christ (03. 04. 2005)
von Manuel J. Hartung (02. 04. 2005)
Deutschland, Bildungsland, das war einmal. Die Innovationen entstehen woanders. In Berkeley kann man sich jetzt zum professionellen Idealisten ausbilden lassen und kommt dabei - frei nach Jules Verne - in acht Semestern einmal um die Welt. Über den coolsten Studiengang der Welt, der ein neuest Bildungsideal verkörpert, berichtet Daniel Opper. Ein Essay.
von Daniel Opper (01. 04. 2005)
von streitBar und streitBar (28. 03. 2005)
von Sebastian Christ (24. 03. 2005)
von Christina Stefanescu (19. 03. 2005)
von Lutz Steinbrück (03. 03. 2005)
von Nora Mansmann (03. 03. 2005)
von Lino Klevesath (03. 03. 2005)
von Daniel Opper (03. 03. 2005)
von Sebastian Matthes (03. 03. 2005)
von Nora Mansmann (03. 03. 2005)
von Sebastian Christ (03. 03. 2005)
von Sebastian Christ (03. 03. 2005)
von Lutz Steinbrück (03. 03. 2005)
von Christoph Kohlhöfer (03. 03. 2005)
von Lino Klevesath (03. 03. 2005)
Dennis - oder die väterlichen Sorgen um geschlechtsreife Teenager zur Paarungszeit...
von Daniel Opper (07. 09. 2004)
von Sebastian Christ (06. 09. 2004)
von Daniel Opper (06. 09. 2004)
von Daniel Opper (06. 09. 2004)
von Christina Stefanescu (06. 09. 2004)
von Daniel Opper (06. 09. 2004)
von Nora Mansmann (06. 09. 2004)
von Christina Stefanescu (06. 09. 2004)
von Daniel Kopp (06. 09. 2004)
von Christian Nehls (06. 09. 2004)
von Daniel Opper (06. 09. 2004)
von Christian Nehls (06. 09. 2004)
von Daniel Kopp (06. 09. 2004)
von Christina Stefanescu (06. 09. 2004)
von Daniel Opper (06. 09. 2004)
von Nora Mansmann (06. 09. 2004)
von Christina Stefanescu und Jonas Leppin (06. 09. 2004)
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